Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Fachstelle der WSV für Verkehrstechniken

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Inhalt: Leuchtturm Staberhuk (WSA Lübeck)

Fotos: F. Hermann

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Bild 1: Ansicht des Leuchtturm Staberhuk.

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Bild 2: Aussicht vom Leuchtturm mit der Galerie. Links das Laternenhaus, welches vom ehemaligen "Alten Leuchtturm Helgoland" stammt.

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Bild 3: Innenansicht der Leuchtfeueroptik vor der Umrüstung auf Halogenmetalldampflampen im Jahr 2000. Blick in den oberen Teil mit den 18 katadioptrisch wirkenden Ringen. Links unten im Vordergrund ist ein Teil des Glaskolben der Glühlampe zu sehen.

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Bild 4: Außenansicht des oberen Teils der Optik mit 8 von insgesamt 18 katadioptrisch wirkenden Ringen. Die Optik ebenso wie das Laternenhaus, waren ursprünglich in England für den Leuchtturm Helgoland gefertigt und 1875 eingebaut worden. Helgoland gehörte damals noch zu Großbritannien. 1890 wurde die Insel gegen Sansibar "getauscht" und gehörte damit zum deutschen Staatsgebiet. 1901 wurde auf Helgoland mit dem Bau eines neuen Leuchtturms begonnen, der 1902 in Betrieb ging, und damit war auch der alte Leuchtturm mit seiner Ausrüstung überflüssig geworden. 1903 -04 wurden Laternhaus und Optik nach Staberhuk transportiert und auf dem dortigen neu erbauten Leuchtturm wiederverwendet.

Daten zur Optik:

Befeuerung ursprünglich mit Petroleum, dann Benzollicht, zwischen 1926-30 Elektrifizierung.

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Bild 5: Innenansicht der Optik von unten an dem Lampenträger mit der Wechselvorrichtung vorbei nach oben. Ansicht vor dem Umbau auf eine neue Lichtquelle. Eine Glühlampe befindet sich in der rechten Fassung, aus der linken Fassung (Reservelampe) war die Glühlampe zum Zeitpunkt der Aufnahme wegen Wartungsarbeiten vorrübergehend entfernt worden.

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Bild 6: Alte Lichtquelle (1500 W Glühlampe) mit der dazugehörigen 2-fach Wechselvorrichtung. Zu sehen ist die Hauptlampe, durch ein rotes H gekennzeichnet um Verwechslungen auszuschließen. Die  (Reservelampe) war zum Zeitpunkt der Aufnahme wegen Wartungsarbeiten vorrübergehend entfernt worden.

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Bild 7: Ansicht der Lichtquellen nach dem Umbau auf Halogenmetalldampflampen (400W). Neue Wechselvorrichtung, die durch die Fachstelle der WSV für Verkehrstechniken gebaut und vor Ort mit dem WSA - Lübeck montiert und justiert wurde. Die neuen Lampen besitzen mehr als die 10-fache Lebensdauer der alten Glühlampen, sodass ein Lampenaustausch durch Wartungskräfte theoretisch nur alle zwei Jahre erforderlich ist.

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Bild 8: Detailansichten der Optik. In der Mitte des obigen Bildes ist ein kleines Prismenstück (siehe auch linkes Bild) mit einer sphärischen Fläche zu sehen. Das Prisma bildet die Lichtquelle (Lampenwendel / Lichtbogen) auf einen Projektionsschirm mit Fadenkreuz ab. Damit kann die Lampe exakt in den Brennpunkt der Optik justiert werden.

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Bild 9: Vergrößerter Ausschnitt aus Bild 8.

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Bild 10: Antrieb der Drehblende durch einen Haupt- und Reserve- Elektromotor, die auf ein gemeinsames Getriebe wirken. Rechts kleines Schauglas um den Ölstand im Getriebe kontrollieren zu können.


Bildnachweis: FVT